Das Leitsymptom des Asthma bronchiale ist die Atemnot, die anfallsweise auftritt verbunden mit Husten und zähem Schleim. Gleichzeitig besteht eine nicht bakterielle Entzündung.

Die moderne Medizin bekämpft diese Symptomatik mit gutem Erfolg mit Medikamentengabe. Allerdings mit Nebenwirkungen.

Das Krankheitsbild spricht aber sehr gut auch auf die ayurvedische Behandlung an. Die Therapie ist ohne Nebenwirkungen.

Im Frühstadium kann die Krankheit sogar zur Heilung gebracht werden; bei fortgeschrittener Krankheit und bei längerem Bestehen kann das Leiden gemildert werden. Nur im "Status asthmaticus", wenn durch die Therapie keine Änderung der schweren Atemnot eintritt, muss die akut Medizin der modernen Therapie angewendet werden.

Die Ursachen des Asthma bronchiale liegen nach ayurvedischer Ansicht in der mangelhaft verdauten und mangelhaft aufgespaltener Nahrung, die zu einer Verschleimung un Verkrampfung der Bronchien führt.

Die gestörte Bioenergie Kapha ist für die Krankheit Asthma verantwortlich. Kapha ist im Körper für die Schleimbildung zu ständig; nicht nur in den Bronchien sondern auch auf allen anderen Schleimhäuten und in den Gelenken. Durch die vermehrte und veränderte Schleimbildung in den Bronchien wird die Atmung stark behindert.

In der ayurvedischen Therapie ist die Diät eine Hauptsäule. Durch die Diät wird die Bioenergie Kapha beeinflusst. Die Diät zielt auf eine Erwärmung des Körpers hin; warme Flüssigkeit, warme Speisen lösen die Verkrampfung der Bronchien.

Aber auch schleimlösende Medikamente werden verabreicht und damit die Dysregulation der kleinen Bronchialäste positiv  beeinflusst.

In der Behandlung des Asthma gibt die Ayurveda Medizin auch Kur mäßig anzuwendende  Phytotherapeutika (Piper longum). Diese helfen dabei  die Schleimhäute der Bronchien zu regenerieren.